Der junge Müllerbursche


Es war einmal ein Müller, der rechtschaffen seiner Arbeit nachging, aber dennoch am Hungertuch nagte. Er hatte die Mühle vom König erhalten und musste einen hohen Pachtzins dafür zahlen; zudem führte der Bach, der das Mühlrad antrieb, oft so wenig Wasser, dass das Mühlrad stillstand. So konnte er arbeiten, so viel er wollte, es reichte nicht, um seine drei Söhne satt zu kriegen.

Eines Tages entschloss sich der jüngste Sohn, dem Vater nicht länger auf der Tasche zu liegen. Er fasste den Plan, in die Welt zu ziehen, um sein Glück zu suchen. Seine Mutter gab ihm eine Möhre und einen Kanten Brot mit auf den Weg. Mehr hatte sie nicht.

In einem Wald, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagten, traf er auf ein kleines Männlein. …

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